
Warum Ihre Heizgeräte mit hohen Montagehöhen versagen
Wenn Sie schon einmal versucht haben, einen Infrarotheizer in einer Höhe von 30 Fuß zu montieren, wissen Sie, wie schwierig das ist. Doch der eigentliche Albtraum beginnt, wenn etwas schiefgeht.
Wenn ein Gerät in solcher Höhe versagt, bedeutet das nicht einfach nur, dass man ein Teil austauschen muss. Man muss vielmehr eine Krananlage mieten, einen Teil des Lagerraums absperrten – und dadurch den ganzen Nachmittag Zeit verlieren.
Die meisten Menschen glauben, dass das Heizelement das Problem ist. Das ist meistens nicht der Fall. Der eigentliche Grund für Verschleiß sind die Schweißnahtstellen der Leitungen.
Was tatsächlich passiert
In den meisten Fällen werden die Heizgeräte mit einfachen Verbindungen oder billigen Dämmstoffen zusammengebaut. Das funktioniert eine Weile gut. Doch bei Heizgeräten in großen Höhen wandert die Wärme nicht nur nach unten – sie kriecht auch wieder die Leitungen hinauf.
Im Laufe der Zeit wird die Isolation durch diese ständige Wärme spröde. Es entstehen Risse. Dann können Staub und Feuchtigkeit in diese kleinen Spalten eindringen – und schon gibt es einen Kurzschluss. Entweder springt der Schalter aus, oder die Steckverbindungen brennen komplett aus.
Die richtige Methode
Wir haben beschlossen, nicht weiterhin auf diese Methode zurückzugreifen. Anstatt billiger Verbindungen zu verwenden, nutzen wir hochwertige Fluoropolymerschutzstoffe sowie spezielle Dichtstoffe an den Verbindungsstellen. Dadurch entsteht eine luftdichte Barriere, die Sauerstoff vom Kupfer fernhält und verhindert, dass die Wärme die Leitungen hinaufkriecht. Das ist der Unterschied zwischen einem Heizgerät, das nach zwei Wintern kaputtgeht, und einem Heizgerät, das jahrzehntelang funktioniert.
Ein kleiner Nachteil
Es gibt allerdings einen Nachteil: Da diese Dichtstoffe sehr widerstandsfähig sind, werden die Leitungen etwas steifer. Man kann sie beim Einbau nicht einfach kräftig biegen. Wenn man zu starke Biegungen vornimmt, kann das die Dichtstoffe beschädigen. Geben Sie den Leitungen also etwas Spielraum.
Wenn man von Anfang an richtig vorgeht, muss man sich keine Sorgen um elektrische Probleme machen. Es geht dabei nicht darum, irgendein „magisches“ Material zu verwenden – sondern einfach darum, sicherzustellen, dass die Leitungen richtig in der Halterung sitzen.